ERVIBANK

Sitobion avenae

Verpackungseinheit

Behälter mit Getreidelaus auf Getreide, Lausart abgestimmt auf Verwendung des Produkts  
Verpackung: 2.500 ml Behälter
Inhalt: wachsendes Getreide mit etwa 500 Getreideläusen (Sitobion avenae)

 

Verwendung

Zum Züchten der Schlupfwespen Aphidius ervi, Aphelinus abdominalis oder der Schwebfliege Episyrphus balteatus in einem offenen Anzuchtsystem. 

 

Rates

ERVIBANK

ERVIBANK

m²/Einheit 

Intervall (Tage) 

Frequenz 

Bemerkung

präventiv

5/ha

2000 m²

14

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schwach kurativ

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stark kurativ

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Ausbringung

  • Den Behälter sofort nach Erhalt öffnen.
  • Das Getreidebüschel herausnehmen und auf ein separates Stück feuchte Steinwolle einer Größe von 2-3 Litern stellen. Vorzugsweise einen Hängetopf für Fuchsien mit einem Durchmesser von 20 cm verwenden.
  • Anschließend den Behälter an einem hellen Standort aufstellen oder aufhängen, nach Möglichkeit auf der Sonnenseite am Hauptweg, wo er 10-12 Wochen stehen bleiben kann.
  • Das Getreidebüschel mit einem Tropfer zur Wasser- und Nährstoffzufuhr versehen. Schon kurzer Wassermangel schadet dem Produkt erheblich! Auf eine gute Drainage des überschüssigen Wassers achten.
  • Nach erfolgter Durchwurzelung kann der Tropfer neben das Getreidebüschel in die Steinwollmatte gestellt werden.
  • Hängende Büschel entwickeln sich in der Regel am besten. Eine Aufhängung über der Pflanze fördert das Wachstum und verringert das Risiko, dass das Getreide von Mehltau befallen wird.

 

Klima

Das System arbeitet optimal bei Temperaturen bis maximal ca. 30°C.

 

Bemerkungen

  • Werden bereits Läuse entdeckt, bevor die Getreidebüschel Schlupfwespen produzieren, ERVIPAR einsetzen (mindestens 0,5 pro m²).
  • Achten Sie darauf, dass die Läuse auf den Getreidebüscheln sehr empfindlich auf Insektizide reagieren (auch Pirimor!). Das Getreide daher vor der Anwendung von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln mindestens 24 Stunden außerhalb des Gewächshauses lagern, an einem Ort, zu dem selbst der Dampf der eingesetzten Mittel nicht vordringen kann.
  • Vor der Beigabe von Mitteln in die Tropfanlage die Tropfer für eine Dauer von etwa 24 Stunden von den Getreidebüscheln entfernt halten. Aus Recyclingsystemen verschwindet ein Rückstand nur langsam (etwa 2 Wochen). Entscheiden Sie sich in diesen Fällen vorübergehend für eine andere Bewässerungsmethode.
  • Getreideläuse leben im Prinzip nur auf einkeimblättrigen Pflanzen. Das heißt, dass Kulturpflanzen nicht angegriffen werden, wenn sie zweikeimblättrig sind.
  • Bei fehlender Erfahrung mit ERVIBANK in einer Kultur empfiehlt es sich, zuerst eine Probeausbringung durchzuführen. Werden Hyperparasiten festgestellt, sofort APHIDEND einsetzen.

 

Wirkungsweise

Auf jedem Getreidebüschel entwickelt sich eine große, im Laufe der Zeit jedoch etwas schwankende Population von Aphidius ervi. Das regelmäßige Hinzufügen neuer Getreidebüschel ist für eine konstante Produktion einer großen Anzahl Schlupfwespen wichtig. Die Schlupfwespen suchen in der Kultur aktiv nach Läusen.

 

Effekt

Der Lausbefall in der Kultur bleibt durch das ständige Vorhandensein einer großen Anzahl Schlupfwespen auf einem niedrigen Niveau (so genannte Overkill-Situation).


Wichtig!

Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Produktmenge die Wirkungsweise des Produkts und den durch Schädlinge zu erwartenden Pflanzenschaden. Informieren Sie sich über das richtige Vorgehen bei einem Berater von Koppert oder einem anerkannten distributeur (Vertriebspartner) für Koppert-Produkte.

 

Verwenden Sie ausschließlich Produkte, deren Einsatz in Ihrem Land und in der Kultur gestattet ist. Beachten Sie die lokalen gesetzlichen Zulassungsbestimmungen.
Für unsachgemäße Anwendungen übernimmt Koppert Biological Systems keine Haftung.


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