LEPTOPAR
Leptomastix dactylopii
Verpackungseinheit
Leptomastix dactylopii (Schlupfwespe)
Verpackung: 100 ml Flasche
Inhalt: Mumien in Holzspänen, aus denen sich 100 Schlupfwespen entwickeln
Gegen
- Zitrusschmierlaus (Planococcus citri) (ausschließlich); parasitiert vor allem das dritte Larvenstadium
- Bei größerem Befall zusätzlich CRYPTOBUG ausbringen
Einsatzplan | |||||
LEPTOPAR | Dosierung | m²/Einheit | Intervall (Tage) | Frequenz | Bemerkung |
präventiv | - | - | - | - | - |
schwach kurativ | 1/m² | 100 | 14 | min. 2x | nur auf befallenen Stellen ausbringen |
stark kurativ | 2/m² | 50 | 14 | min. 2x | nur auf befallenen Stellen ausbringen |
Ausbringung
- Die Flasche im Gewächshaus öffnen.
- Über DIBOX ausstreuen, in möglichst großer Nähe zu den Läusen
- Darauf achten, dass die Schlupfwespen nicht von Ameisen vertrieben werden.
Klima
Die Schlupfwespe arbeitet am effizientesten zwischen 24-27°C, kann aber bereits ab 18°C eingesetzt werden.
Lagerung
- Haltbarkeit: 1-2 Tage
- Aufbewahrungstemperatur: 10-15°C
- Im Dunkeln lagern
Morphologie
Vollinsekt: 3 mm lang, gelb-braune Farbe, sehr lange, etwas gekrümmte Fühler
Eier und Larven: entwickeln sich im Wirtstier
Mumie: gelb-braun gestreift
Wirkungsweise
Die Wolllaus wird vom weiblichen Vollinsekt parasitiert.
Effekt
Die parasitierte Wolllaus quillt auf und erstarrt zu einer harten, gelb-braun gestreiften Mumie. Die fertig entwickelten Schlupfwespen verlassen die Mumie durch ein kleines Loch an der Rückseite. Bei 24°C sind ± 3 Wochen nach der Ausbringung in der Kultur die ersten Mumien zu sehen.
Wichtig!
Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Produktmenge die Wirkungsweise des Produkts und den durch Schädlinge zu erwartenden Pflanzenschaden. Informieren Sie sich über das richtige Vorgehen bei einem Berater von Koppert oder einem anerkannten distributeur (Vertriebspartner) für Koppert-Produkte.
Verwenden Sie ausschließlich Nützlinge, deren Einsatz in Ihrem Land und in der Kultur gestattet ist.


