Minierfliege
Einleitung
Es gibt drei Minierfliegenarten, die als Schädling auftreten können: die Tomatenminierfliege Liriomyza bryoniae, die Florida-Fliege Liriomyza trifolii und die Nervenminierfliege Liriomyza huidobrensis. Unter natürlichen Bedingungen werden die Larven in hohem Maße von diversen Parasiten befallen. Probleme mit Blattminierfliegen haben durch den Einsatz von Breitbandmitteln zugenommen: Die natürlichen Feinde werden getötet und die Blattminierfliegen entwickeln Resistenzen gegen allgemein gebräuchliche Insektizide. 
Schädlingsentwicklung
Bei Minierfliegen unterscheidet man folgende Entwicklungsphasen: ein Eistadium, drei Larvenstadien, ein Puppenstadium und ein Adultstadium. Adulte Minierfliegen sind kleine, gelb-schwarze Fliegen. Die Larven fressen Gangminen in die Blätter der Pflanzen. Die Verpuppung findet im Boden statt.
Schadbild
- Die Larven fressen Gänge (Minen) in die Blätter, wodurch diese austrocknen und vorzeitig abfallen. Es entstehen unter anderem visuelle Schäden. Durch den Verlust von Blättern kann sich aber auch der Pflanzenertrag verringern.
- Weibliche Vollinsekten bohren zur Nahrungsaufnahme Grübchen in die Blattoberseite und verursachen so ebenfalls einen visuellen Schaden. Indirekter Schaden entsteht, wenn Pilze oder Bakterien durch die Grübchen in die Pflanze eindringen.
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