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Trauermücke

Einleitung
Trauermücken (Sciaridae) sind vor allem in jungen Pflanzen ein lästiger Schädling. Sie können an Sämlingen, pikierten Pflanzen und Stecklingen vieler Pflanzenarten Schaden anrichten. Auch in der Champignonzucht können sie ein Problem darstellen und sowohl direkt als auch indirekt Schäden verursachen. Trauermücken findet man vor allem in feuchten, humusreichen Umgebungen.


Schädlingsentwicklung

Bei Trauermücken wird zwischen einem Eistadium, vier Larvenstadien, einem Puppenstadium sowie dem Adult-Stadium unterschieden. Die kleinen Mücken fallen auf, wenn sie in Kolonien vorkommen. Die Eier werden im Boden abgelegt. Die Larven leben im Boden von organischem Material, Pilzen oder Wurzeln und auch die Verpuppung findet hier statt.


Schadbild
Direkter Schaden entsteht an jungen und/oder schwachen Pflanzen in feuchten, humusreichen Umgebungen, wenn die Larven an den Wurzeln fressen. Sie befallen auch frisch auskeimende Pflanzen und in Poinsettien-Stecklingen den Stängel. Die befallene Pflanze kann nur noch eingeschränkt Wasser und Nährstoffe aufnehmen und stirbt schließlich ab. Starke Pflanzen werden nur bei hohem Infektionsdruck befallen.


Indirekter Schaden wird durch Larven verursacht, die Milben, Ählchen, Viren und Pilzkrankheiten übertragen. Auch adulte Trauermücken können diverse Pilze übertragen. Auch sind die von Larven angefressenen Stellen Eintrittspforten für verschiedenste Pilzarten, die das Absterben der Pflanze beschleunigen können.

Biologische Produkte zur Bekämpfung von Trauermücken

Hypoaspis miles

Steinernema feltiae

Macrocheles robustulus

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