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Thrips

Einleitung

Der Tabak- oder Zwiebelthrips Thrips tabaci und der Kalifornische Blütenthrips Frankliniella occidentalis stellen für viele Gewächshauskulturen, insbesondere für Gurkenkulturen, eine große Gefahr dar. Weitere mitunter in Gewächshäusern anzutreffende Schädlinge sind der Rosettenthrips Thrips fuscipennis und Echinothrips americanus.

 

Schädlingsentwicklung
Die Entwicklung der Thripse umfasst sechs Entwicklungsstadien, ein Eistadium, zwei Larvenstadien, ein Vorpuppen- und ein Puppenstadium sowie das Adult-Stadium. Die adulten Thripse findet man in Blüten und auf Blättern, wo sie auch ihre Eier ablegen. Auf Paprikablättern sind die Legeplätze nach einiger Zeit als warzenähnliche Wucherungen zu erkennen. Bei Gurken und anderen Kulturen sind diese nicht als solche identifizierbar. Die Larven ernähren sich von allen oberirdischen Pflanzenteilen und sind sehr beweglich. Die Verpuppung findet überwiegend auf dem Boden statt, außer bei Echinothrips americanus, der sich auf der Blattunterseite verpuppt.

 

Schadbild

  • Thripse stechen Zellen an der Pflanzenoberfläche an und saugen sie leer. Dadurch entstehen auf den Blättern silbergraue Flecken mit kleinen dunkelgrünen Punkten (Ausscheidungen); die Produktion von Pflanzenstoffen ist beeinträchtigt. Bei schwerem Befall können die Blätter vollständig austrocknen.
  • Der bekannteste von Thripsen übertragene Virus ist der Tomatenbronzefleckenvirus (TSWV). Frankliniella occidentalis ist der häufigste Überträger. Das Virus sorgt vor allem im Mittelmeerraum für große Schäden.

Biologische Produkte zur Bekämpfung von Thripsen

Hypoaspis aculeifer

Hypoaspis miles

Steinernema feltiae

Verticillium lecanii-m

Amblyseius swirskii

Amblyseius swirskii

Amblyseius cucumeris

Amblyseius cucumeris

Amblyseius cucumeris

Orius insidiosus

Orius laevigatus