Spodoptera frugiperda

Heerwurm

Allgemeines

Der Heerwurm ist ein polyphager Schädling, der in Nord- und Südamerika beheimatet ist. Vor kurzem wurde er auch in Afrika gefunden. Die Raupen des Heerwurms ernähren sich von Blättern, Stängeln und reproduktiven Teilen von mehr als 100 Pflanzenarten. Sie bewirken große Schäden an Kulturgräsern, wie Mais, Reis, Sorghum und Zuckerrohr, aber auch an anderen Nutzpflanzen wie Kohl, Rüben, Erdnuss, Soja, Alfalfa, Zwiebel, Weidegräsern, Hirse, Tomaten, Kartoffeln und Baumwolle.

Die Eulenfalter breiten sich vor der Eiablage in einem Umkreis von etwa 500 km aus, was z.B. in Mittelamerika ausreichend ist, um von saisonal trockenen Lebensräumen in feuchte Lebensräume zu wandern. Dadurch kann sich der Heerwurm schnell über große Gebiete ausbreiten. Die adulten Falter fliegen in der Nacht und werden von Licht angezogen, insbesondere wenn das Licht einer starken UV-Anteil hat.

Lebenszyklus des Heerwurms

Die adulten Falter sind 20 bis 25 mm lang und haben eine Flügelspannweite von 32 bis 38 mm. Sie sind nachtaktiv und an warmen, feuchten Abenden besonders aktiv. Die Weibchen legen ihre Eier in Gruppen von 150 bis 200 Stück und können während ihres Lebens bis zu 2000 Eier legen. Die Eier sind weiß, rosa oder hellgrün, kugelförmig und werden meist auf der Unterseite der Blätter abgelegt. Die Larven (Raupen) sind 30 bis 40 mm lang. Sie durchlaufen sechs Stadien, die in der Farbe von hellbraun bis grün und bis schwarz variieren. Sie tragen auf der Vorderseite des Kopfes ein deutliches weißes Abzeichen, das wie ein umgekehrtes Y aussieht, und haben vier große Flecken auf der oberen Fläche des letzten Segments. Die Puppen sind rötlich braun und 13 bis 17 mm lang. Die Larven schlüpfen nach 3 bis 5 Tagen. In den nächsten 2 bis 3 Wochen durchlaufen die Larven 5-6 Stadien, wobei das Puppenstadium 9-13 Tage dauert.

Schadbild

Die sich entwickelnden Larven fressen verschiedene Teile der Wirtspflanze; dies ist abhängig von der Kultur, der Entwicklungsphase der Pflanzen und dem Alter der Larven selbst. Auf Mais ernähren sich junge Larven in der Regel von Blättern und sorgen so für einen charakteristischen Fensterfraß. An diesem Schadbild und dem feuchten, sägemehlartigen Kotrückständen in der Nähe des Trichters und der oberen Blätter ist der Lavenfraß leicht zu erkennen. Nach dem Befall sehen die Blätter zerrissen aus (ähnlich wie bei einem Hagelschaden).

So bekämpfen Sie den Heerwurm

Koppert bietet verschiedene Lösungen zur biologischen Bekämpfung des Heerwurms.

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