Warme Witterung fördert Spinnmilbenbefall

Bei ansteigenden Temperaturen können sich Spinnmiben rasend schnell vermehren. Regelmäßiges Monitoring ist für eine rechtzeitige und wirksame Bekämpfung unerlässlich.
Spinnmilben in Gurken sind mit einem frühzeitigen Einsatz der Raubmilbe Phytoseiulus persimilis (Spidex) gut in den Griff zu bekommen.  Für eine gute Etablierung darf die relative Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig sein  und die Temperatur muss regelmäßig 20 °C überschreiten.
Bei Zunahme des Befalls zusätzlich die Raubmilbe Neoseiulus californicus (Spical) oder die Gallmücke Feltiella acarisuga (Spidend) ausbringen. Neoseiulus californicus sollte immer auch vorbeugend eingesetzt werden und arbeitet sowohl bei niedrigen (15°C) als auch bei hohen Temperaturen (35°C) effektiv. Diese Raubmilbe ist toleranter als Phytoseiulus persimilis gegen niedrige Luftfeuchtigkeit und bietet somit ein gute Ergänzung. Die Raubmilben suchen aktiv nach Beute und saugen sie leer.
Der Einsatz der Gallmücke Feltiella acarisuga empfiehlt sich besonders bei Befallsherden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit fördert die Entwicklung dieses natürlichen Gegenspielers.

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