Trianum-G

Trianum-G Biofungizid zur Reduzierung von bodenbürtigen Krankheiten. Trichoderma harzianum T-22

Verwenden Sie Trianum-G für:

Trianum-G ist ein Biofungizid und dient zur Reduzierung von bodenbürtigen Krankheiten wie Pythium spp., Rhizoctonia spp., Fusarium spp. und Sclerotinia. Darüber hinaus fördert Trianum-G das Pflanzenwachstum, insbesondere die Entwicklung der Wurzeln und der oberirdischen Pflanzenteile.

Verpackung:

Trianum-G wird in verschiedenen Packungsgrößen angeboten, die je nach Land variieren; 45 g (nur in Kenia), 250 g, 500 g, 5 kg und 20 kg.
Formulierung: Granulat (GR)
Konzentration: 1 Gew.-% Trichoderma harzianum, Stamm T-22 Sporen (1,5 x 108 Sporen/g) und 99 Gew.-% inerte Bestandteile

Allgemeine Informationen

Anwendungsgebiet von Trianum-G

Trianum-G erhöht die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Stress, der durch Krankheiten sowie suboptimale Düngung, Bewässerung oder klimatische Bedingungen verursacht wird. Trianum-G verbessert außerdem die Nährstoffaufnahme und fördert damit das Wachstum und die Entwicklung der Wurzeln und oberirdischen Pflanzenteile.

Wirkungsweise von Trianum-G

Trianum enthält Sporen des Nutzpilzes Trichoderma harzianum Stamm T-22. Bei korrekter Anwendung von Trianum keimen die Sporen aus und das Myzel wächst entlang den Pflanzenwurzeln, sodass diese geschützt werden gegen Krankheiten wie:

  • Fusarium
  • Pythium
  • Rhizoctonia
  • Sclerotinia

Trianum wirkt auf der Grundlage der folgenden Mechanismen:

1. Wettbewerb um den verfügbaren Raum
Trianum wächst schneller auf der Oberfläche der Wurzeln als andere bodenbürtige Pilze. Andere Pilze bekommen keine Chance, sich auf den Wurzeln zu etablieren.

2. Wettbewerb um Nährstoffe
Trianum nimmt die Nährstoffquelle in Beschlag, die die Krankheitserreger für ihre Ernährung benötigen. Die Krankheitserreger haben daher keine Chance, sich zu entwickeln.

3. Parasitierung von Krankheitserregern
Trianum wächst um das Myzel des Krankheitserregers. Die Zellwände brechen und der Krankheitserreger stirbt.

4. Stärkung der Pflanze
Trianum verbessert das Wurzelsystem durch die Bildung von mehr Wurzelhaaren, sodass Wasser und Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Dadurch steig der Ertrag an kräftigen und gleichförmigen Pflanzen. Der Unterschied macht sich besonders bemerkbar, wenn die Pflanzen unter Stress geraten und/oder unter suboptimalen Bedingungen kultiviert werden.

5. Induzierte Resistenz
Trianum stärkt auch den Abwehrmechanismus der oberirdischen Pflanzenteile (zum Beispiel bei der Bekämpfung von Botrytis), die sogenannte induzierte systemische Resistenz (ISR).

6. Aufnahme von gebundenen und nicht-gebundenen Nährstoffen
Nährstoffe wie zum Beispiel bestimmte Spurenelemente und Phosphate sind teilweise im Boden gebunden und können daher nicht von der Pflanze aufgenommen werden. Dies ist vor allem bei Böden mit höherem Säuregrad (also mit einem niedrigeren pH-Wert) der Fall. Phosphate bilden oft Verbindungen mit Kalzium, Eisen oder anderen Spurenelementen, wodurch sie dann nicht mehr löslich sind.

Trianum hat die Fähigkeit, bestimmte „gebundene“ Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar zu machen. Um Krankheiten bekämpfen zu können, benötigen die Pflanzen bestimmte Elemente, beispielsweise Mangan. Mangan ist wichtig für die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanze gegen Krankheiten.

Trianum bildet bestimmte Stoffe, die unter anderem Eisen von Fe3+ zu Fe2+ umwandeln und dadurch für die Pflanze verfügbar machen.

Anwendungshinweise zu Trianum-G

Ausbringung von Trianum-G

Trianum-G kann einfach mit Blumenerde gemischt oder maschinell mit einem Granulatstreuer auf dem Boden / in der Furche verteilt werden.

Mischen mit Blumenerde:
Trianum kann vor Ort mit der Blumenerde gemischt oder bereits vorgemischt von einem Gartenbau-Fachbetrieb bezogen werden. Die zweite Option hat folgende Vorteile:

  • Arbeitserleichterung
  • Optimale Verteilung der Trichoderma-Sporen in der Blumenerde

Verteilen auf dem Boden oder in der Furche mit einem Granulatstreuer:

  • Darauf achten, dass Trianum-G gleichmäßig verteilt wird.
  • Das Trianum-G Granulat an die Samen oder Wurzeln streuen. Das Trianum-G Granulat ist kleinkörnig (300- 700 Mikron) und sollte daher so nah wie möglich an die Samenkörner gestreut werden, um eine Verwehung zu vermeiden.
  • Achten Sie darauf, dass das Trianum-G Granulat gleichmäßig durch das Schlauchsystem des Granulatstreuers strömt (Knicke in den Schläuchen vermeiden).

Ideale Einsatzbedingungen für Trianum-G

Verwenden Sie Trianum-G vorbeugend. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, starten Sie zu Beginn des Pflanzenzyklus, vorzugsweise bei der Aussaat, dem Schnitt oder der Auspflanzung, mit dem Einsatz von Trianum-G. Trianum-G zeigt unter verschiedenen Umgebungsbedingungen eine gute Wirkung. Der Pilz wächst innerhalb eines großen Temperaturbereichs (10 - 34 °C) bei einem pH-Wert von 4 bis 8 in unterschiedlichen Substraten und auf den Wurzeln verschiedenster Kulturen.

Handhabung

Koppert B.V. haftet nicht für Qualitätseinbußen, wenn das Produkt länger als empfohlen und/oder unter falschen Bedingungen gelagert wurde.

Hinweise zur Lagerung:

  • Haltbarkeit: Siehe Verfallsdatum auf der Verpackung.
  • Lagerungstemperatur: 4 - 8 °C
  • Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

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Koppert Biological Systems

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