Die Hummeln von Koppert sorgen für die natürliche Bestäubung von Gewächshaus- und Freilandkulturen. Wenn Sie sich an die nachstehenden Empfehlungen halten, ist eine gute Bestäubung im Freiland gewährleistet. Die Empfehlungen sind auch in einem Heft gebündelt, das mit dem Nistkasten mitgeliefert wird.
Aufstellungstipps
Stellen Sie die Hummelkästen 4 bis 7 Tage vor Beginn der Blüte im Feld auf. Sobald sich die Blüten öffnen, beginnen die Hummeln mit der Bestäubung. Stellen Sie den Nistkasten unmittelbar nach der Lieferung oder spätestens 1 Tag später in der Kultur auf, sodass die Hummeln Nahrung sammeln können.
Hummeln und Bienen können sich bei der Bestäubungsarbeit ergänzen und lassen sich somit ausgezeichnet nebeneinander einsetzen. Stellen Sie ein Hummelvolk in mindestens 100 Metern Entfernung zu einem Bienenvolk und außer Sichtweite der Bienen auf. Die Bienen könnten sonst nämlich von dem Zuckerwasser des Hummelvolks angelockt werden, vor allem wenn sich die Blüten der Kultur noch nicht geöffnet haben.
Sorgen Sie dafür, dass die Unterseite des Nistkastens trocken bleibt. Halten Sie den Eingang des Nistkastens während der Blüte für Mensch und Hummel gut sichtbar. Stellen Sie den Nistkasten beispielsweise auf eine Kiste oder einen Steinstapel. Außer der Zielpflanze kann auch blühendes Unkraut von Hummeln besucht werden. Daher sollten Sie dieses blühende Unkraut im zu bestäubenden Gebiet mähen.
Einsatz von Pestiziden
Seien Sie mit dem Einsatz von Pestiziden vor und während der Blüte besonders zurückhaltend. Einige dieser Mittel können für Bestäuberinsekten schädlich sein und auch noch länger nachwirken. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Berater. Lesen Sie die Liste mit Nebenwirkungen auf Papier und im Internet. Auf dieser Liste erkennen Sie, wie sich der Einsatz eines Mittels mit dem Einsatz von Hummeln vereinen lässt.