Kategorie: cultivation_advice
Veröffentlichungsdatum: September 07, 2016

Strategien zur Blattlausbekämpfung in Rosen

Blattläuse treten in verschiedensten Kulturen auf und gelangen im Frühjahr leicht in die Gewächshäuser. Der Schädling tritt leider nicht mehr nur saisonal auf. Immer häufiger kommen Blattläuse das ganze Jahr über vor und müssen alle paar Wochen bekämpft werden.

Eine gelegentliche Spritzung mit selektiven Blattlausmitteln lässt sich auch in Einsatzpläne mit Nützlingen einfach einbauen. Problematisch ist hierbei, dass die Blattläuse immer hartnäckiger werden. Rosen werden z.B. von der Kartoffelblattlaus befallen. Diese Lausart hat die unangenehme Eigenschaft, sich bei Störungen schnell fallen zu lassen. Dadurch sind Stellen schon kurz nach der Spritzung wieder infiziert, weil die Läuse schnell wieder aus ihren Verstecken unter den Pflanzen hervorkommen.

Mit den knapper werdenden Pflanzenschutzmitteln wird die Nachfrage nach natürlichen Blattlausfeinden größer. Koppert bietet eine Reihe von Nützlingen gegen Blattläuse an. Parasitoide wie Schlupfwespen (Aphipar, Ervipar)  legen Eier in die Läuse und sind recht spezifisch bezüglich der Blattlausart. Räuber wie Gallmücken (Aphidend) vertilgen die Läuse und sind weniger spezifisch bei ihrer Beutesuche.
Mit Aphiscout, einem Mix aus Praon und anderen Schlupfwespen, in Kombination mit der Gallmücke Aphidoletes haben wir gute Resultate in Rosen erzielt. Weniger Spritzungen bedeuten weniger Störungen für die Nützlinge, was positiv für das biologische Gleichgewicht ist.

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