Bestäubung von Kürbissen mit Hummeln

Aktuelles 23 Juli 2021

Kürbisanbauer Dennis de Weerd und Gerard de Pee (Agrifirm)

 

Im niederländischen Flevopolder und anderenorts beginnen die Kürbiskulturen mit der Blüte. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit der Einführung von Hummeln in die Kultur zu beginnen.

Gerard de Pee von Agrifirm und Frank Druyff von Koppert haben bereits damit begonnen, Natupol Booster bei verschiedenen Anbauern aufzustellen. Natupol Booster ist ein großes Hummelvolk in einem speziell für Freilandkulturen entwickelten Kasten. Die zusätzliche Belüftung sorgt dafür, dass die Kolonie vor Kondensation oder extremer Hitze geschützt wird. Nach dem Aufstellen der Kästen beginnen die Arbeiterinnen sofort mit der Bestäubung der Pflanzen.

Frank Druyff: "Zwei Hummelkästen pro Hektar sind für eine optimale Bestäubung notwendig. Diese müssen über das Feld verteilt werden. Da die Kürbispflanzen noch klein sind, achten wir darauf, dass die Hummelkästen nicht in der prallen Sonne stehen. Indem wir den Kasten in eine Kiste stellen, schirmen wir die Hummeln vor der Sonne ab. Denn sonst könnte sich das Hummelvolk überhitzen, wodurch es weniger effektiv wäre."

Gleichmäßige und haltbare Kürbisse

Koppert testet schon seit mehreren Jahren den Einsatz von Hummelvölkern in Kürbissen. Und immer mehr Anbauer zeigen sich begeistert von den Ergebnissen. Durch die Bestäubungsleistung der Hummeln ist die Qualität der Kürbisse gleichmäßiger und die Haltbarkeit deutlich verbessert. In Regionen, in denen es relativ wenige natürliche Bestäuber gibt, sind diese Vorteile noch größer.

 

Noch Fragen? Ihr Koppert-Berater hilft Ihnen gerne weiter.

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