Schadbild
Der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) verursacht den größten Schaden im Larvenstadium, wenn er sich von Graswurzeln ernährt. Im ersten Stadium ernähren sich die Larven hauptsächlich von kleinen Humuspartikeln, im zweiten Stadium von feinen Wurzeln der Gräser. Im dritten Stadium können sich die Larven auch von größeren Wurzeln ernähren. Wenn die Wurzeln zerstört sind, wandern die Larven in Knollen, Rhizome und in die Stängelbasis der Pflanzen.
Die Larven können sich auch oberhalb der Grasnarbe ernähren, z.B. in Pflanzenstängeln und von am Boden liegenden Erdbeerfrüchten. Sowohl adulte Käfer als auch Larven sind polyphag und ernähren sich von einer Vielzahl Pflanzenarten. Hohe Larvenpopulationen können Pflanzen unter Freilandbedingungen zerstören. Etablierte Kulturen sind widerstandsfähiger gegen Schäden als Jungpflanzen oder frisch gepflanzte Stecklinge. Die Käfer sind hauptsächlich nachts aktiv und fressen an Blättern und Blüten von Pflanzen. Die Blattschäden sind bei Gemüse- und Obstkulturen in der Regel kein Problem, mindern aber den Wert von Zierpflanzen.