Gelbe Karte gegen Weiße Fliege und Thrips!

Kulturhinweis

Gelbe Karte gegen Weiße Fliege und Thrips!

05 August 2019

Bei sommerlichen Temperaturen über 20 °C ist mit einem vermehrten Auftreten von Weißer Fliege und Thrips zu rechnen. Darum sollten Sie diesen Schädlingen jetzt die gelbe Karte zeigen!

Horiver-Gelbtafeln sind zum Monitoring unverzichtbar und bilden den ersten Schritt, einem Aufbau der Schädlingspopulation vorzubeugen. Schädlinge wie Weiße Fliege und Thrips können frühzeitig entdeckt werden, auch wenn man sie im Bestand nicht oder kaum sieht. So ist es möglich rechtzeitig Raubmilben, Schlupfwespen und Raubkäfer zu etablieren.

 

Wenn die Nützlingspopulation noch im Aufbau ist, sind Gelbtafeln eine sinnvolle Ergänzung der Bekämpfungsmaßnahmen. Zudem lässt sich mit ihnen ein Teil der adulten Weißen Fliegen und Thripse abfangen und der Befallsdruck reduzieren.  

Insbesondere in Weihnachtsstern-Kulturen kann durch die warme Witterung der vergangenen Wochen der Befallsdruck mit Weißer Fliege erhöht sein.  

Bei einem leichteren Befall empfehlen sich mindestens drei Freilassungen von Encarsia formosa (En-Strip), bis die Weiße Fliege unter Kontrolle ist. Zur Bekämpfung beider Weiße Fliege-Arten (Trialeurodes vaporariorum und Bemisia tabaci) hat sich die Schlupfwespen-Kombination Enermix (Encarsia formosa und Eretmocerus eremicus) bewährt.

Die ideale Ergänzung zu den Schlupfwespen ist Swirski-Mite (Amblyseius swirskii). Der Allrounder unter den Raubmilben ernährt sich von Eiern und jungen Larven der Weißen Fliege und reduziert durchgreifend Thrips-Larven.

 

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