Geben Sie Thrips keine Chance

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Geben Sie Thrips keine Chance

15 April 2020

Thripse können in vielen Kulturen ernste Probleme bereiten. Die Bekämpfung dieses Schädlings ist daher ein wichtiger Schwerpunkt im Bereich des biologischen Pflanzenschutzes. Koppert hat eine ganze Reihe von Produkten entwickelt, die Sie bei der Bekämpfung von Thripsen unterstützen.

Thripsbekämpfung in Paprika

Thripse kommen manchmal überraschend schnell auf. Schäden am Pflanzenkopf zeigen sich durch Verformungen der jüngsten Blätter. Es kommt aber auch regelmäßig vor, dass (noch) kein Pflanzenschaden zu sehen ist, aber doch Thripse auf den Leimtafeln gefunden werden. Daher empfiehlt es sich, die Raubmilben Neoseiulus cucumeris (Thripex) oder Amblyseius swirskii (Swirski-Mite) frühzeitig einzusetzen. Sie entwickeln sich bereits auf dem Pollen der Paprikapflanzen. Sollte der Befall stärker werden, reduziert die Raubwanze Orius laevigatus (Thripor-L) die Thripspopulation deutlich. Je früher sich Orius etabliert hat,  umso schneller wird Thrips bekämpft. Durch das lokale Aufhängen von Horiver-Leimtafeln wird ein großer Teil an Thripsen bereits abgefangen.

Thripsbekämpfung in Topfpflanzen

Thrips bleibt in vielen Topfpflanzenkulturen ein Problem. Mit Raubmilben und Horiver-Leimtafeln erreicht man eine wirksame Bekämpfung des ersten Larvenstadiums und der Adulten. Ein Bekämpfungssystem ist umso durchgreifender, je mehr Entwicklungsstadien erfasst werden. Aus diesem Grund empfehlen wir zusätzlich Bodenraubmilben einzusetzen, denn diese erfassen auch das Puppenstadium. In der Praxis bewährt hat sich Macrochelus robustulus (Macro-Mite). Macro-Mite bekämpft neben Thripspuppen auch Schnakenlarven und viele andere Schädlinge.  

Thripsbekämpfung in Erdbeeren

Ein gefürchteter Schädling im Erdbeeranbau ist der Blütenthrips. Die Raubmilbe Neoseiulus cucumeris (Thripex) bekämpft eine Reihe von Thripsarten und wird als Basis für Frühlings- und Herbstkulturen verwendet. Die Raubmilbe Amblyseius swirski (Swirski-Mite) etabliert sich schnell und baut eine starke Population auf, wenn der Befallsdruck steigt.

Nicht immer sind Bedingungen in Erdbeerkulturen ideal für den Populationsaufbau von natürlichen Gegenspielern. Die Raubmilbe Amblydromalus limonicus (Limonica) bietet hier eine gute Perspektive. Limonica ist in einem weiten Temperaturbereich von 13-30 °C aktiv. Durch eine hohe Fraß- und Reproduktionsleistung ist die Raubmilbe bei starkem Befallsdruck sehr wirksam.

Raubwanze Orius laevigatus – der Allrounder

Die Raubwanze Orius laevigatus (Thripor) bekämpft verschiedene Thripsarten und ist besonders bedeutsam, da sie alle Thripsstadien frisst, einschließlich der Adulten. Dadurch wird die Vermehrung des Thrips in der Kultur reduziert. Wenn keine Thripse in der Kultur vorhanden sind, kann sich Orius auch von Blattläusen, Spinnmilben, Schmetterlingseiern und Pollen ernähren. Orius laevigatus hält sich bevorzugt in Blütenpflanzen auf und eignet sich besonders für Paprika und Erdbeeren. Der Nützling ist ganzjährig im Gewächshaus einsetzbar, da er unter diesen Bedingungen nicht in Winterruhe geht.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Thripsen in Ihrer Kulturpflanze erfahren? Dann fragen Sie Ihren Fachhändler oder Koppert-Berater.

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