Kategorie: news
Veröffentlichungsdatum: Juli 22, 2021

Unser A-Team gegen Blattläuse!

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Blattläuse sind eine der artenreichsten Schädlingsgruppe überhaupt. Zum Glück gibt es eine Reihe von Nützlingen, die sie wirksam bekämpfen.

Schlupfwespen spüren die Blattläuse regelrecht auf und verhindern, dass sich eine größere Schädlingspopulation aufbaut. Die Weibchen legen ihre Eier in die Blattläuse ab. Diese schwellen danach an und erstarren zu ledrigen, je nach Schlupfwespenart braunen, schwarzen oder grauen Mumien. Die fertig entwickelten Schlupfwespen schlüpfen nach ca. 2 Wochen am Hinterteil der parasitierten Mumie.

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Aphelinus abdominalis (Aphilin): Gegen Grünstreifige Kartoffellaus und Grünfleckige Kartoffelblattlaus. Wird oft in Kombination mit Aphipar oder Ervipar eingesetzt und eignet sich gut für offene Zuchten (Ervibank).

Aphidius colemani und A. matricariae (Aphipar, Aphipar-M): Zur Bekämpfung kleinerer Blattlausarten, insbesondere von Myzus.

Aphidius ervi (Ervipar): Wirksam gegen größere Blattlausarten wie der Grünstreifigen Kartoffellaus, der Grünfleckigen Kartoffelblattlaus und der Himbeerlaus.

Aphiscout: Mix aus 5 Schlupfwespen-Arten gegen verschiedene Blattläuse. Eine Bestimmung des Schädlings ist nicht notwendig. Aphiscout eignet sich sehr gut für Beerentunnel, auch zum vorbeugenden Einsatz.

Neben den genannten Parasitioden gibt es auch Blattlausräuber wie:

Aphidoletes aphidimyza (Aphidend): Die Räuberische Gallmücke ist ein Generalist und kann gegen die am häufigsten vorkommenden Blattlausarten eingesetzt werden. Eine Umgebung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit und eine Nachttemperatur über 12 °C bieten optimale Bedingungen für die Eiablage.

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Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Blattläusen in Ihrer Kulturpflanze erfahren? Dann fragen Sie Ihren Fachhändler oder Koppert-Berater.