Nematoden und Bodenraubmilben gegen Trauermücken

Kulturhinweis 12 Januar 2018

Trauermückenlarven können insbesondere bei der Vermehrung von Zierpflanzen zum Problem werden. Milde Temperaturen fördern den Befall.  Um Pflanzenschäden vorzubeugen, sollte man frühzeitig gegen die Schädlinge vorgehen. Als natürliche Feinde der Trauermückenlarven zeigen Nematoden und Bodenraubmilben eine sehr gute Wirkung.

Entonem

Eine gute Empfehlung gegen Trauermückenlarven sind die insektenpathogenen Nematoden Steinernema feltiae (Entonem). Die Temperaturen sollten mindestens 8 °C betragen und möglichst nicht über 28 °C steigen. Die Nematoden werden in Wasser aufgelöst und können – je nach Fläche – mit der Gießkanne, Rückenspritze oder dem Spritztank ausgebracht werden. Da sie UV-empfindlich sind, sollten sie nicht bei direkter Sonneneinstrahlung ausgebracht werden.

Entomite-M

Mit der Bodenraubmilbe Entomite-M (Stratiolaelaps scimitus, früher Hypoaspis miles) bietet Koppert einen weiteren erprobten Gegenspieler an. Das Temperaturoptimum der Bodenraubmilben liegt zwischen 15-25 °C. Der Boden- bzw. das Substrat sollte locker und immer gleichmäßig feucht sein.

Macro-Mite

Auch Macrocheles robustulus (Macro-Mite) zeigt eine gute Wirkung gegen die Eier, Larven und Puppen der Trauermücke. Diese Bodenraubmilbe wird sehr erfolgreich zur Bekämpfung von Thripspuppen im Boden bzw. Substrat eingesetzt.

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