„Frostschutz“ für Heidelbeeren

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„Frostschutz“ für Heidelbeeren

20 Mai 2020

Jedes Jahr im Frühling wird es spannend für Heidelbeerproduzenten. Werden die jungen Knospen und Blüten den gelegentlich niedrigen Temperaturen standhalten? Viele Gärtner setzen zum Schutz vor Nachtfrösten die Frostschutzberegnung ein. Man sieht aber auch immer wieder Felder ohne Beregnung. Doch was hilft wirklich effektiv?

Frostschäden

Die Frostempfindlichkeit kann von Jahr zu Jahr und zwischen verschiedenen Standorten variieren. Neben Temperatur und Wind hat auch die Düngung einen entscheidenden Einfluss auf die Frostempfindlichkeit von Knospen und Blüten. Es sind verschiedene Mechanismen bekannt, die das Einfrieren der Zellflüssigkeit bestimmen. Durch konsequente Maßnahmen können wir den Gefrierpunkt der Zelle bis zu 3 °C senken. Dieser Temperaturunterschied kann entscheidend sein, wie gut die Ernte ausfällt.

Nimmt der Zuckergehalt in einer Knospe zu, senkt dies die Temperatur, bei der der Zellinhalt gefriert. Das bedeutet, eine kräftige gesunde Pflanze (mit dickeren Knospen) friert erst bei niedrigeren Temperaturen ein als eine schwache Pflanze.

 

Der Gefrierpunkt wird auch gesenkt, wenn die Zelle mehr Ionen enthält. Dadurch wird gleichzeitig der EC-Wert der Zelle (sprich der Salzgehalt) erhöht. Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Natrium, Nitrat oder Magnesium haben darauf einen großen Einfluss.

 

Es gibt auch Hinweise darauf, dass Spurenelemente den Gefrierpunkt senken. Denken Sie vor allem an Mangan und Bor, aber auch Zink, Kupfer, Eisen und Kobalt können den Gefrierpunkt von Wasser senken. Meeresalgenextrakte haben die gleiche positive Wirkung.

Unsere Lösung für mehr Energie

Koppert setzt seinen Schwerpunkt im Anbauschema von Heidelbeeren kontinuierlich auf die Energie in der Pflanze. Die Ergebnisse zeigen sich im vegetativen Zuwachs, der Anzahl generativer Knospen pro Trieb und der Anzahl von Blüten pro Knospe. Wir stellen auch fest, dass stärkere Knospen widerstandsfähiger gegen Frost sind. Dies ist auf die oben beschriebenen Mechanismen zurückzuführen.

 

 

Verschiedene Blühstadien an ein- und derselben Pflanze (links ein einjähriger Trieb, rechts ein mehrjähriger Trieb).

Neben der reduzierten Frostempfindlichkeit von Knospen und Blüten lässt sich ein weiterer positiver Effekt erkennen. Da die Pflanzen im Sommer und Herbst mehr Zuwachs haben, können sie in der Winterperiode stärker beschnitten werden. Vorteil ist, dass die Pflanze dadurch verjüngt wird. Neben einem Produktions- und Qualitätsvorteil hat das Jungholz auch ein weiteres Plus: Im Durchschnitt blühen Knospen an jungem Holz immer später als Knospen an altem Holz. Manchmal kann dies einen Unterschied von 7-14 Tagen ausmachen. Und je später die Blüten erscheinen, desto geringer ist die Gefahr von Frostschäden.

Wenn Sie Frostschäden im nächsten Frühjahr vorbeugen wollen, starten Sie schon in diesem Jahr damit gesunde, energiereiche Pflanzen anzubauen. Koppert unterstützt Sie mit seiner abgestimmten Produktpalette dabei:

Vici Rhyzo WG besiedelt das Wurzelsystem und schützt die junge Pflanze vor Bodenpathogenen. Es stärkt die natürliche Widerstandsfähigkeit der Pflanze.

Vidi Parva stimuliert das Wurzelwachstum, verbessert die Wurzelqualität und steuert das generative Pflanzenwachstum.

Vidi Terrum stimuliert die Abwehrkräfte und gibt der Pflanze zum richtigen Zeitpunkt einen Energieschub, um zusätzliche Leistung zu erbringen.

Setzen Sie auf Vidi Parva, Vidi Terrum und Vici Rhyzo WG!

 

Bei Fragen hilft Ihnen Ihr Fachhändler oder Koppert-Berater gerne weiter.

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